... Pressezitate des aktuellen Programms von Rosa K.Wirtz

Plöte Plumen - wenn Frauen zu sehr arbeiten

Wunderbare und originelle Verwandlungen

Schrille Selbstfindungs- Variationen der Kabarettistin Rosa K. Wirtz begeisterten am Internationalen Frauentag im Varnhagenhaus
Köstlich in mehrfacher Hinsicht war der Internationale Frauentag im ausverkauften Varnhagenhaus. Das lag zum einen an dem reichhaltigen Büfett der griechischen Frauengruppe mit schmackhaften Spezialitäten aus ihrer Heimat.

Und dann natürlich am Top-Act des Abends, der hinreißenden Kabarettistin und bravourösen Verwandlungskünstlerin Rosa K. Wirtz. Ihr Programm "Plöte Plumen" passte sehr gut zur landesweiten Aktion zum Thema: "Frauenbilder". Wunderbar unterhaltend gerieten ihre mimisch und gestisch starken Variationen zum Thema "Wenn Frauen zu sehr arbeiten". Sie bediente sich bei ihren bunten Frauenkarikaturen keineswegs alter Emanzen-Klischees, sondern brachte weibliche Selbstfindungsversuche originell garniert mit blumigen Motiven rüber.
Wenige Accessoires und Handgriffe genügten, als sie in diverse schrille Frauenrollen schlüpfte, so als die durchgeknallte Gleichgewichts- und Spieltherapeutin "Selma Witzleben", die eigentlich ein Blumen-Mietcenter führt, als dessen Boss sich aber die harmlos-subversive Blumentänzerin "Lilla Chefchen" aufspielt, ohne dass ihre Kolleginnen das wirklich mitkriegen. Am stärksten gefiel Rosa K. Wirtz als exzentrische und extrovertierte "Flora Machmalach". Das Plappermaul strotzte vor Selbstbewusstsein: "Jugendliche Ausstrahlung gepaart mit klassischer Intelligenz". Als Erfinderin einer Kosmetikserie auf Margarine-Basis gab sie noch Schönheitstipps. Herrlich schräg auch die Antitype "Jaja da Nienie" mit Aversionen und Aggressionen gegen alles Mögliche. Höhepunkt war ihr ausdrucksstarker Selbstfindungstanz, bei dem sie sich selbst programmierte: "Ich bin stark".

Iserlohner Kreisanzeiger, 10.03.05


Der große Hass auf Wald, Gezwitscher und Currywurst

Die beliebte Kölner Kabarettistin und Theaterleiterin Rosa K. Wirtz stellte mit „Plöte Plumen“ im ATELIER THEATER ihr neues Programm vor.
Frau Witzleben führt ein Blumen-Miet-Center, deren heimliche Chefin Lilla Chefchen heißt, eine rosarote Brille trägt und mit Blumen Konversation treibt. Während Erstere auch als Gleichgewichtstherapeutin über die Bühne stolpert, hat Lilla so ihre Probleme mit den Pflanzen. Hinzu kommt eine gewisse nekrophil veranlagte Jaja da Nienie, die alles Mögliche hasst: zum Beispiel den Wald und Vogelgezwitscher, Currywurst und Fritten. Die Krönung weiblicher Erscheinungen im Blumenladen ist freilich Flora Machmalach, eine ebenso exzentrische wie extrovertierte Schönheit, die mit ihren Kolleginnen ständig im Clinch liegt - frei nach dem Motto: „Wenn Frauen zu sehr arbeiten.“

Es scheint fast so, als habe Rosa K. Wirtz sich selbst und das - rein weibliche - Personal ihres erfolgreichen Theaters als Vorlage für die Entwicklung dieser köstlichen Frauenfiguren genommen. Wobei es für deren Stimmigkeit unerheblich ist, wie genau sie abgezeichnet sind. Wesentlich ist vielmehr die selbstironische Unterfütterung der diversen Damen, die sie im blitzschnellen Wechsel auf die Bühne bringt. Da langt ein breites Stirnband, um die bodenständige Jaja zu charakterisieren, angereichert mit entsprechender Mimik.

Und die beherrscht die Kölner Kabarettistin bravourös. Wie sie mit wenigen Accessoires und umso mehr Körpereinsatz hinter der Komik die tragischen Verstrickungen der Personen sichtbar macht, die alle mit den unterschiedlichsten Methoden auf der Suche nach sich selbst sind, ist großartiges Schauspieler-Kabarett - um es in der Sprache der Blumen zu sagen: Rosa K. Wirtz ist in der Blüte ihrer Jahre - einfach betörend.

Marianne Kolerik für den Kölner Stadt-Anzeiger, 15.01.04


Super-Programm zum 25. Atelier-Geburtstag

Kabarett ist reine Frauen-Sache

Köln - Happy Birthday, Atelier Theater! Die Kleinkunstbühne auf der Roonstraße feiert ihren 25. Geburtstag. Und ist seit sieben Jahren erfolgreich in Frauenhänden. Passend dazu feierte Chefin Rosa K. Wirtz am Montagabend die Premiere ihres neuen Programms "Plöte Plumen - Wenn Frauen zu sehr arbeiten". Da geht´s - genau wie im echten Leben - um einen Betrieb, der von drei Frauen geleitet wird. Am Ruder im Atelier-Theater stehen Rosa K. Wirtz (48), Sabine Heinrichs-Knab (47) und Andrea Bernshausen (39). Und alle drei finden die drei großen K´s passen doch prima zusammen: Kinder, Küche, Kabarett. Und dass Kabarett absolute Frauensache ist, das beweisen die drei höchst erfolgreich seit 1997. Damals übernahm Rosa K. Wirtz - bundesweit seit ihrem Erfolgsprogramm "Herzdosen" mit Preisen überschüttet - die kleine Bühne vom Pantomimen Mehmet Fistek. "Weil ich mein Programm "Frau König" rausbringen wollte, habe ich das Theater kurzerhand gekauft", grinst sie. Kurz danach stießen Sabine Heinrichs-Knab und Andrea Bernshausen zum Team. "Und seitdem wird das Haus mit freundlicher, weiblicher Hand geführt", lacht Sabine. Drei sehr verschiedene, aber sehr starke Frauen - "da flogen auch manchmal die Fetzen. Aber das Tolle ist, dass wir uns alle sehr respektieren", erzählt Andrea Bernshausen. Sie ist für die Finanzen zuständig. "Wenn irgendwas aus dem Ruder läuft, zeigt uns Andrea sofort die rote Karte", verrät PR- und Marketing-Frau Sabine. "Und Rosa ist die Seele des Ganzen - und die Künstlerin." Und weil die drei vom Atelier hinter dem Vorhang so ein perfektes Team sind, stehen sie jetzt als Bühnenfiguren endlich mal im Rampenlicht. Im Stück arbeiten sie zwar in einem Blumenladen, doch das Zusammenspiel und die Eigenarten der drei Hauptfiguren sind wie aus dem Leben gegriffen. Ein Heidenspaß! Und besonders klasse, weil Rosa K. Wirtz alle Rollen selber spielt. In Sekundenbruchteilen wechselt sie zwischen den einzelnen Figuren hin und her. Und steckt voller witziger Ideen: Briefe vom Finanzamt werden immer ungeöffnet an den Steuerberater gefaxt: "Da soll der sich drum kümmern."

Express, 14.01.2004, Axel Hill


"Sie ist sich für nix zu plöt! ... in der stacheligen Collage ausgefallener Charaktergewächse mimt sie gleich ein komplettes Blumen-Miet-Center. Ob als inoffizielle Tyrannin Lilla ... als Narzisse/tin Flora ... oder als ruppige, ewig miesepetrige Jaja, die in Anfällen von Weltekel und Tangorausch exzessive Blumen-Zertret-Orgien abhält - Rosa K. Wirtz füllt jeden Charakter mit eigenen Macken und Abgründen, die diesen umso amüsanter und auch liebenswerter machen."
Westfalenpost 21.10.03

"... eine abwechslungsreiche Offenbarung des weiblichen Seelenlebens ... Rosa K. Wirtz nahm nicht nur sich selbst und ihr Geschlecht, sondern auch das Publikum auf die Schippe und schaffte durch direkte Ansprache eine tolle und lockere Atmosphäre ... ein unterhaltsamer und erfrischender Auftritt ... Dieser Abend hatte es aber auch in sich, denn Rosa ... begeisterte mit vollem Körpereinsatz und herrlich komischer Mimik und Gestik. Eine Pointe jagte die nächste ..."
Westfälische Rundschau 20.10.03

"Mit wenigen Utensilien zappt Rosa K.Wirtz von einer Figur zu anderen, vereint alle unter ihrem gestreiften Integrationsschal und liefert mit ihrer unvergleichlichen Mimik und Gestik Nummern, die mal derb, mal feinsinnig, mal kurios daher kommen. Höhepunkte im Programm sind natürlich wieder die skurrilen Super-8-Schmalfilme, das stilistische Markenzeichen der Kabarettistin, die das Bühnengeschehen auf eine ganz eigene Art kommentieren."
Memminger Zeitung 24.09.03

"Kleine Patzer überspielte sie mit erfrischender Situationskomik und reizte das Publikum als temperamentvoll stampfende und röhrende Jaja zu ausgelassenem Applaus."
Kölnische Rundschau Ausgabe Berg. Land 04.09.03

"... das Publikum goutiert die raschen Persönlichkeitswechsel mit Lachsalven. Wirtz-typisch der kokettierende Einsatz von Doppekinn, Stirnfalten und rollenden braunen Augen."
Kölner Stadt-Anzeiger Augabe Berg. Land 01.09.03

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