Plöte Plumen - wenn Frauen zu sehr arbeiten - von und mit Rosa K. Wirtz Sie ist sich für nix zu plöt! In der stacheligen Collage ausgefallener Charaktergewächse mimt Rosa K. Wirtz gleich ein komplettes Blumen-Miet-Center. Ob als inoffizielle Tyrannin Lilla Chefchen, als Narzisse/tin Flora Machmalach oder als ruppige, ewig miesepetrige Jaja da NieNie, die in Anfällen von Weltekel und Tangorausch exzessive Blumen-Zertret-Orgien abhält - Rosa K. Wirtz füllt jeden Charakter mit eigenen Macken und Abgründen, die diesen umso liebenswerter machen. Dieses Mal bekommen die Frauen ihr Fett weg. Jenseits von Stutenbissigkeit traut sich Frau Wirtz ihr eigenes Geschlecht dermaßen selbstironisch zu betrachten, dass humorfreie Frauen leider draußen bleiben müssen. Die Herren im Publikum geniessen Artenschutz und lachen verdächtig laut. Höhepunkte im Programm sind natürlich wieder die skurrilen Super-8-Schmalfilme, das stilistische Markenzeichen der Kabarettistin, die das Bühnengeschehen auf eine ganz eigene Art kommentieren. Im Blumen-Miet-Center: "PUNTE PLUMEN", arbeiten z.B. Jaja da
Nienie - eine ehemalige ital. Rocksängerin nun als Kauffrau verkleidet, Download Bilder zur Illustration Ihres Artikels können Sie über einen rechten Mausklick auf den entsprechenden Dateinamen herunterladen.
Rosa K.Wirtz Dipl. Soz. Päd. / Kabarettistin
Künstlerische Vita Geboren in einem Eifeldorf, erlebte sie frühe und prägende Einflüsse durch den Vater in karnevalistischem Umfeld und die Mutter mit reichem Mienenspiel. 1980 Studium der Sozialpädagogik in Düsseldorf mit künstlerischem Schwerpunkt. Erste Auftritte in studentischem Milieu zeigen großes Potential und viel positive Resonanz. 1985 Fortbildung zur Spiel- und Theaterpädagogin. Diverse Auftritte mit einem Rocktheater in tragender Nebenrolle. 1986 Mit einem Studienfreund gründet sie das "Gemischte Frauentheater - geschmacklos". Der aparte Namen des Duos und die ungebremste Spielfreude verschaffen ihnen erste Bühnenengagements. Mit insgesamt drei Programmen erspielen sie sich den Status eines Geheimtipps in der Kabarettszene - lange, bevor "Comedy" erfunden wurde. 1990 trennt sich das Duo nach einem Gastspiel mit grandiosem Verriss im "Schmidt-Theater"/Hamburg, eine der bekanntesten Kabarett- und Variete- Bühnen Deutschlands. 1991 entsteht das "geschmacklose Solo" als erstes, eigenes Soloprogramm und wird prompt für das Dt. Kabarettarchiv aufgezeichnet. 1993 gründet Rosa K. Wirtz mit weiteren Bühnenfrauen das Netzwerk "Frau und Kabarett". Die gemeinsam konzipierte Bühnenshow "FrontFrauenRevue" wird unter großem öffentlichen Interesse und starker medialer Beachtung in den Großstädten Deutschlands aufgeführt. Sie dient als Sprungbrett für viele Kabarettistinnen-Karrieren und wird bis 1999 jährlich in neuer Zusammensetzung wiederholt. 1994 folgt das II. Soloprogramm "HerzDosen", das bald mit dem bekannten Kabarettpreis der Stadt St. Ingbert, der "St. Ingberter Pfanne", ausgezeichnet wird. 1995 wird ihr für dieses Programm im Mainzer "unterhaus" der renommierte "Deutsche Kleinkunstpreis" als Förderpreis verliehen. Sie ist häufiger und gern gesehener Gast in den TV-Shows der dt. Sender und öffnet die "HerzDosen", neben Gastspielen in ganz Deutschland, jeden Montagabend im Atelier Theater in Köln vor ausverkauftem Hause. 1997 übernimmt sie das Atelier Theater in der Nachfolge und führt die 15-jährige Tradition des Hauses als künstlerische Leiterin fort. Heute bekannte Künstler wie Dirk Bach, Harald Schmidt und Helge Schneider sammelten hier erste und prägende Bühnenerfahrungen. 1997 kommt zeitgleich "Frau König" zur Premiere, ihr III. Soloprogramm. Gastspiele führen sie bis in die Schweiz, wo auch das komplette Programm vom Schweizer Fernsehen aufgezeichnet wird und weiter, bis nach Italien. 1999 aus den spektakulärsten Szenen ihrer Duo-Programme komponiert sie ein "Best-off"-Programm - eine Reminiszenz an ihre wilden Anfangsjahre. 2000 wird "Frau König", mittlerweile ausgestattet mit den besten Referenzen aus drei Spieljahren, mit dem Kabarettpreis der Stadt Memmingen gekrönt, dem "Memminger Maul". 2000 Im November erscheint das IV. Soloprogramm "MitGift" 2004 Im Januar premiert Rosa K. Wirtz ihr neues Programm "Plöte Plumen" eine äußerst vergnügliche Abrechnung mit "Frauen, die zu sehr arbeiten" PP ist immer wieder montags im ATELIER THEATER in Köln zu sehen. WerkSchau 1991 "geschmackloses Solo" mit deutlichen Anklängen an die voran- gegangenen Duo-Tage. Erstmals mit der Einspielung von Super-8-Schmalfilmen als ungewöhnliches Gestaltungsmittel im Kabarett. 1994 "HerzDosen" die, mit dem Dt. Kleinkunstpreis ausge- zeichnete,Kabarett-Performance. Mit der legendären "Plastikschüsselchen-Oben- Ohne"-Szene, die Kabarettgeschichte geschrieben hat. 1997 "Frau König" das feinsinnig-skurrile KabarettStück, ebenfalls preisgekrönt, setzte Maßstäbe im Einsatz von Mimik, Gestik und Körper -Komik im deutschen Kabarett. 1999 "Best-Off"-Programm eine vergnügliche, drastisch-komische Rückschau mit Suppenhuhn. Charmant entlang der Grenze diverser Tabuzonen - und darüber hinaus. 2000 "MitGift" Existenzsichernde Maßnahmen für sie und ihn. Eine sinnlich-seriöse Abrechnung mit dem Single-Dasein und dem, was danach kommt 2004 "Plöte Plumen - wenn Frauen zu sehr arbeiten" mit hohen Anteilen "höheren Blödsinns" und ernormer Schauspielkunst. Ein umwerfender Abend, puppenlustig und tief treffend TV-Auftritte
Eine absurde Situation: Eine Frau in den besten Jahren - geschmackvoll, kultiviert und Kleidergrösse 42- begegnet ihrer alten Freundin Susi, die immer noch so unverschämt gut aussieht. Diese Begegnung löst eine wahre Flut von Erinnerungen an die wilden und eher geschmacklosen Zeiten aus. Längst vergessene und verschrobene Charaktere bevölkern plötzlich wieder die Szene und drängen sich vehement in den Vordergrund: Da ist Dr. Stinkmann mit dem kalten Instrument oder die Krankenschwester, die immer nur helfen will und die sich dann, in einem grandiosen Stöckelschuh-Ausdruckstanz, zur Geschäftsfrau wandelt. Die, von subversiver Erotik durchdrungene, Hausfrau, die (un-)freiwillige Männer zu einer Live-Performance herrenloser Unterhosen bewegt und das Vollweib, das einen grotesken Tanz mit einem ziemlich verkofferten Ehemann zelebriert. In dieser eruptiven Rückblende entpuppt sich Susi als aufgetautes Suppenhuhn, das bevorzugt nackt am Haken hängt und unschuldige Hähnchen verführt (Super-8-Film für alle Zuschauer ab 18). Damals passte auch alles in Kleidergrösse 38 hinein und diese Erkenntnis löst dann öffentliches Abnehmen in Appetitzyklen aus, die Rosa K. Wirtz, körper- und wortgewandt, in schwindelnde kabarettistische Höhen schraubt. Das geschmacklose best-off-Programm "Aufgetautes Suppenhuhn - was nun?" präsentiert die Perlen der Kabarettprogramme, die Rosa K. Wirtz, in den 80ern im Duo mit Rainer Gößling, erspielte und improvisierte. Schillernde Sketche, groteske Nummern und ambitionierte Super-8-Filme bilden eine einzige Hommage an die Lust, immer noch bestehende Grenzen des "guten" Geschmackes charmant zu überschreiten. Dieser Parforce-Ritt durch die Niederungen deutscher Alltags-Kultur der letzten 15 Jahre spaltet das Publikum zutiefst in frenetische Jubler und schaudernde Zweifler, die aber letztendlich doch diesen unwiderstehlichen Trash-Nummern erliegen. Nach den erfolgreichen und feinsinnigen Soloprogrammen "HerzDosen" und "Frau König" komponiert Rosa K. Wirtz mit ihrem best-off ein derbes, drastisches und urkomisches Programm mit Brüll-Lachen und einigen Tabubrüchen. Pressestimmen: " ... echte Komik besitzt eine Konstante, die sich
nicht überholt. Zumindest nicht, wenn eine Künstlerin wie Rosa
K. Wirtz sie zelebriert. ... Dabei überträgt sich der ungebremste
Spass, den Rosa K. Wirtz an ihren Metamorphosen hat, auf ihre Zuschauer:
eine größere Bandbreite an lächerlichen Entäußerungen
ist selten zu hören." "Dass Rosa K. Wirtz eine eigene, selbstironisch veredelte
Klasse hat, ist nicht neu. Neu ist nur, daß ihre alten Nummern nichts
an schockierender Kuriosität eingebüßt haben." " ... Rosa K. Wirtz ist präsent auf der Bühne
wie wenige, sie ist unverwechselbar und frech dazu - zur Mainzer Premiere
(im Mainzer unterhaus) amüsierten sich die Zuschauer köstlich." "... stets die Zielscheibe treffend, zelebriert Rosa
K. Wirtz mimikreich und sprachgewandt die Lust auf den Geschmack am Geschmacklosen...das
kommentierende Publikum ... kann jede Nuance zivilisatorischer Entgleisungen
genießen ..." Weitere Informationen zu den Programmen und zu Rosa K. Wirtz finden Sie auf der Seite Rosa kulturhistorisch. |
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"Wenn derb-hintergründiges Kabarett einen
neuen Namen bekäme, dann hieße es wahrscheinlich Rosa K. Wirtz."
"Mimik und Gestik beherrscht sie meisterhaft
und mit ihren scheinbar unkontrollierten Gesten erzählt sie ganze
Bände ...." "Wirtz präsentiert die kabarettistischen
Themen untraditionell, mit genialem Sprachwitz und spitzzüngiger
Akrobatik" "Sie ist einfach hinreißend ... ein weiblicher
Clown, witzig bis zum Aberwitz" |
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