Rosa K. Wirtz
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Bildrechte: Danny Frede, www.dannyfre.de

 

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WirtzHaus

ein KabarettProgramm von und mit

Rosa K. Wirtz

Regie: Britta Weyers

Premiere: DI 11.01.2011 im ATELIER THEATER
Folgetermine: DO 13./ SA 15./ MO 24.01.// MO 07./ MO 21.02.
Beginn: 20.30 h

Frau Wirtz stammt aus einer traditionsreichen WirtzFamilie und endlich stellt sie sich dieser Aufgabe: Wer nichts Wirt Wirt Wirt - oder so ähnlich. Der Witz ist, dass der Wi(r)tz auch ihr Schicksal ist, und so verbindet sie bewirten und bewitzen auf ihre ganz eigene Weise.

Frau Wirtz hat ein reifes Programm erarbeitet. Also geht es auch um spontane nächtliche FaltenBildung und die Farbe: Alt-Rosa. Es geht um Besitz und das Gegenteil davon - und was bleibt am Ende übrig? Frau Wirtz, als FreiFrau von eigenen Gnaden, hat einen Sprung in der Schüssel. Und das kann sehr lustig werden, wenn sie ihren Namen aktionskünstlerisch töpfert.

Sie äußert sich gesellschaftspolitisch, obwohl sie nicht gefragt wird: "Wenn Männer den gleichen Lohn bekommen wie Frauen, können wir richtig viel Geld sparen!" Ihre feministischen Wurzeln sind unverkennbar, wenn sie ihre Lieblingsphilosophin Helena Rubinstein zitiert: "Es gibt keine hässlichen Frauen - nur faule!" Sie kennt sich aus in der Welt der Schönen und Reichen: "Golf war gestern. Heute ist TrudelGleiten - was immer das ist?!"

Mit WirtzHaus ist ihr ein Programm auf vielen Ebenen gelungen. Es gibt eine Küche, den Herd, das Feuer des Lebens. Ein Schlafzimmer mit geheimen Einblicken. Einen HygieneRaum für ganzheitliche Sauberkeit und eine lange Tafel für die Gäste und Feste des Lebens, einen Garten, zwei Katzen - und einen outgesourcten Ehemann. Herzlich Willkommen im WirtzHaus!

 

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Rosa K.Wirtz
Dipl. Soz. Päd. / Kabarettistin

Auszeichnungen 1994 "St. Ingberter Pfanne" (Hauptpreis)
Kabarettpreis der Stadt St. Ingbert für das Programm "HerzDosen"
1995 "Deutscher Kleinkunstpreis" (Förderpreis)
Kabarettpreis des Mainzer "unterhaus" für das Programm "HerzDosen"
2000 "Memminger Maul"
Kabarettpreis der Stadt Memmingen für das Programm "Frau König"
Künstlerische Leiterin des ATELIER THEATERs / Köln seit 1997
Organisatorin des "FrontFrauenFestivals" / Köln von 1993 - 1999
Mitbegründerin des Netzwerks "Frau und Kabarett"
WirtsFrau ab Januar 2011 WirtzHaus-Betreiberin

Künstlerische Vita

Geboren in einem Eifeldorf, erlebte sie frühe und prägende Einflüsse durch den Vater in karnevalistischem Umfeld und die Mutter mit reichem Mienenspiel.

1980 Studium der Sozialpädagogik in Düsseldorf mit künstlerischem Schwerpunkt. Erste Auftritte in studentischem Milieu zeigen großes Potential und viel positive Resonanz.

1985 Fortbildung zur Spiel- und Theaterpädagogin. Diverse Auftritte mit einem Rocktheater in tragender Nebenrolle.

1986 Mit einem Studienfreund gründet sie das "Gemischte Frauentheater - geschmacklos". Der aparte Namen des Duos und die ungebremste Spielfreude verschaffen ihnen erste Bühnenengagements. Mit insgesamt drei Programmen erspielen sie sich den Status eines Geheimtipps in der Kabarettszene - lange, bevor "Comedy" erfunden wurde.

1990 trennt sich das Duo nach einem Gastspiel mit grandiosem Verriss im "Schmidt-Theater"/Hamburg, eine der bekanntesten Kabarett- und Variete-Bühnen Deutschlands.

1991 entsteht das "geschmacklose Solo" als erstes, eigenes Soloprogramm und wird prompt für das Dt. Kabarettarchiv aufgezeichnet.

1993 gründet Rosa K. Wirtz mit weiteren Bühnenfrauen das Netzwerk "Frau und Kabarett". Die gemeinsam konzipierte Bühnenshow "FrontFrauenRevue" wird unter großem öffentlichen Interesse und starker medialer Beachtung in den Großstädten Deutschlands aufgeführt. Sie dient als Sprungbrett für viele Kabarettistinnen-Karrieren und wird bis 1999 jährlich in neuer Zusammensetzung wiederholt.

1994 folgt das II. Soloprogramm "HerzDosen", das bald mit dem bekannten Kabarettpreis der Stadt St. Ingbert, der "St. Ingberter Pfanne", ausgezeichnet wird.

1995 wird ihr für dieses Programm im Mainzer "unterhaus" der renommierte "Deutsche Kleinkunstpreis" als Förderpreis verliehen. Sie ist häufiger und gern gesehener Gast in den TV-Shows der dt. Sender und öffnet die "HerzDosen", neben Gastspielen in ganz Deutschland, jeden Montagabend im Atelier Theater in Köln vor ausverkauftem Hause.

1997 übernimmt sie das Atelier Theater in der Nachfolge und führt die 15-jährige Tradition des Hauses als künstlerische Leiterin fort. Heute bekannte Künstler wie Dirk Bach, Harald Schmidt und Helge Schneider sammelten hier erste und prägende Bühnenerfahrungen.

1997 kommt zeitgleich "Frau König" zur Premiere, ihr III. Soloprogramm. Gastspiele führen sie bis in die Schweiz, wo auch das komplette Programm vom Schweizer Fernsehen aufgezeichnet wird und weiter, bis nach Italien.

1999 aus den spektakulärsten Szenen ihrer Duo-Programme komponiert sie ein "Best-Off"-Programm - eine Reminiszenz an ihre wilden Anfangsjahre.

2000 wird "Frau König", mittlerweile ausgestattet mit den besten Referenzen aus drei Spieljahren, mit dem Kabarettpreis der Stadt Memmingen gekrönt, dem "Memminger Maul".

2000 Im November erscheint das IV. Soloprogramm "MitGift"

2004 Im Januar premiert Rosa K. Wirtz ihr neues Programm "Plöte Plumen" eine äußerst vergnügliche Abrechnung mit "Frauen, die zu sehr arbeiten".

2011 Im Januar feiert WirtzHaus Premiere, ein reiches Spätwerk in der Farbe Alt-Rosa


WerkSchau

1991 "geschmackloses Solo" mit deutlichen Anklängen an die vorangegangenen Duo-Tage. Erstmals mit der Einspielung von Super-8-Schmalfilmen als ungewöhnliches Gestaltungsmittel im Kabarett.

1994 "HerzDosen" die, mit dem Dt. Kleinkunstpreis ausgezeichnete,Kabarett-Performance. Mit der legendären "Plastikschüsselchen-Oben-Ohne"-Szene, die Kabarettgeschichte geschrieben hat.

1997 "Frau König" das feinsinnig-skurrile KabarettStück, ebenfalls preisgekrönt, setzte Maßstäbe im Einsatz von Mimik, Gestik und Körper-Komik im deutschen Kabarett.

1999 "Best-Off"-Programm eine vergnügliche, drastisch-komische Rückschau mit Suppenhuhn. Charmant entlang der Grenze diverser Tabuzonen - und darüber hinaus.

2000 "MitGift" Existenzsichernde Maßnahmen für sie und ihn. Eine sinnlich-seriöse Abrechnung mit dem Single-Dasein und dem, was danach kommt

2004 "Plöte Plumen - wenn Frauen zu sehr arbeiten" mit hohen Anteilen "höheren Blödsinns" und ernormer Schauspielkunst. Ein umwerfender Abend, puppenlustig und tief treffend

2010 WirtzHaus - über das Habenwollen und das Seinlassen. Wirtz bewirtet und bewitzt auf ihre ganz eigene Weise.

TV-Auftritte

  • "Mitternachtsspitzen" / WDR 3
  • "Hüsch&Co" / SR
  • "b.trifft" (Bettina Böttinger) / West 3
  • "Ehekräsch / WDR
  • "Saukomisch" / BR
  • "Off-Show" / WDR
  • "Nachtcafe" / SDR
  • "Die Willy-Astor-Show" / BR3
  • "NDR-Spät Show "(G. Alzmann) / NDR3
  • "Festival der Kabarettisten" / SDR
  • "frau-tv" / WDR 3 - regelmäßige Kolumne
  • Gesellschaftsabend / SR

"Wenn derb-hintergründiges Kabarett einen neuen Namen bekäme, dann hieße es wahrscheinlich Rosa K. Wirtz."
Westfälische Nachrichten

"Mimik und Gestik beherrscht sie meisterhaft und mit ihren scheinbar unkontrollierten Gesten erzählt sie ganze Bände ...."
Neue Westfälische

"Wirtz präsentiert die kabarettistischen Themen untraditionell, mit genialem Sprachwitz und spitzzüngiger Akrobatik"
Bodensee-Tagblatt

"Sie ist einfach hinreißend ... ein weiblicher Clown, witzig bis zum Aberwitz"
Süddeutsche Zeitung

 
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